Ortsvorsteher Paul Heid (von links), Bürgermeister Sascha Spielberger, Hauptamtsleiterin Astrid Heumüller und Jasmin Ritzel von der Gemeindeverwaltung beim Start in die Stadtradelwochen.
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Ortsvorsteher Paul Heid (von links), Bürgermeister Sascha Spielberger, Hauptamtsleiterin Astrid Heumüller und Jasmin Ritzel von der Gemeindeverwaltung beim Start in die Stadtradelwochen.

Zehn Teams am Start

82 Radler strampeln für die Gemeinde: Start der Stadtradel-Aktion im Blauen Eck

  • Walter Kreuzer
    VonWalter Kreuzer
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Möglichst viele Alltagswege klimafreundlich per Rad zurücklegen – das ist das Ziel der bundesweit vom „Klima-Bündnis“ propagierten Aktion Stadtradeln. Seit Montag ist die Gemeinde Freiensteinau (Vogelsberg) mit dabei.

Freiensteinau - Bürgermeister Sascha Spielberger (parteilos) sowie Hauptamtsleiterin Astrid Heumüller eröffneten die dreiwöchige Aktion mit einer kleinen Runde in Anwesenheit von Freiensteinaus Ortsvorsteher Paul Heid. Das Trio ist nur ein kleiner Teil der für die Gemeinde im Blauen Eck gemeldeten Teilnehmer. „Wir haben bislang 82 Radler gemeldet, die sich zu zehn Teams zusammengeschlossen haben“, verrät Heumüller, die am Montag selbst mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist.

Bis zum Ende der Stadtradeln-Periode am 5. September ist aber noch Zeit. Wer in Freiensteinau (Vogelsbergkreis) wohnt, arbeitet oder einem Verein angehört, kann sich über die Stadtradeln-App registrieren – und in der Folge wird jeder geradelte Kilometer gezählt.

Vogelsberg: Für den Klimaschutz - 82 Teilnehmer bei Stadtradel-Aktion

Unter anderem auf die fleißigste Radlerkommune warten Preise. Für Bürgermeister Spielberger steht aber neben dem Klimaschutz durch Einsparung von CO₂-Emissionen der Spaßfaktor ganz weit oben und: „Es soll auch der Gemeinschaftssinn gefördert werden.“ Bei inzwischen zehn Teams, die für Freiensteinau in die Pedale treten, dürfte auch intern ein Wettbewerb entstehen. (Lesen Sie hier: Stadt Fulda startet neue Fahrrad-Aktion - Bürger können Rennräder, E-Bikes und Co. kostenlos testen)

So hat sich ein erst am Wochenende gegründetes Team aus fünf Frauen den Kampfnamen „Geheimtrupp“ gegeben. Auch die „Windbergstrampler“ oder die „Gipfelstürmer Weidenau“ lassen durch ihre Bezeichnung auf ein gesteigertes Leistungsbewusstsein im Zusammenhang mit der Aktion schließen. „Die RADmühler“, „Die Salzer Radler“, Nieder-Moos“, „Ober-Mooser Radler“, „Offenes Team Freiensteinau“, „SG Freiensteinau“ und die „Gemeinde Freiensteinau“ radeln für den gemeinsamen Erfolg.

Neben Klimaschutz steht für Bürgermeister Spielberger der Spaßfaktor ganz weit oben

Bereits im vergangenen Jahr hatten mit Birsten und Ulrichstein zwei Nachbarkommunen mitgemacht, weshalb Freiensteinau nun nachgezogen ist. In der Region sind weitere Gemeinden wie Freigericht oder Hasselroth, aber auch Städte wie Gelnhausen, Hanau oder Fulda mit von der Partie. In Fulda zog die Stadt nach der Aktion positive Bilanz.

Aus Sicht von Spielberger gibt es noch einen weiteren Aspekt, weshalb der Wettbewerb für die Gemeinde Freiensteinau passt: „Er passt in den Gesamtkontext von Freiensteinau als radfahrfreundliche Kommune. Wir haben den Bau von weiteren Rad- und Multifunktionswegen angestoßen, der in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.“ Mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr – so wie vorgesehen – könnte es eng werden. Der Grund: „Es stehen noch einige Genehmigungen aus.“

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