Ein Polizist hält einen Motorradfahrer an.
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Die Polizei in Osthessen hat Motorradfahrer kontrolliert. (Symbolfoto)

Exoten herausgefischt

Zweiradkontrollen rings um den „Vulkan“ im Vogelsberg - Polizei überprüft 114 Motorräder

Die Polizei Osthessen hat am vergangenen Sonntag rund um den „Vulkan“ im Vogelsberg, also entlang der B276 und dem Hoherodskopf, Zweiradkontrollen durchgeführt. Dabei nahmen die Beamten 114 Motorräder näher unter die Lupe - und freuten sich über einige „Exoten“.

Vogelsbergkreis - An sonnigen Tagen ziehen die kurvenreichen Strecken der Vulkanregion viele Zweiradfans an. Jedoch kommt es auf den entsprechenden Straßen auch immer wieder zu schwerwiegenden Verkehrsunfällen mit Motorrädern, wie die Polizei Osthessen mitteilt. Um die Verkehrsunfallzahlen zu reduzieren, übernahmen Polizisten aus dem Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg am Sonntag bei perfektem „Bikerwetter“ die Überprüfung der Fahrzeuge. Dabei stand die Überwachung der Geschwindigkeit, der Lärmemissionen und des technischen Zustands der Zweiräder im Fokus.

Vogelsberg: Kontrollen rings um den Vulkan - Polizei überprüft 114 Motorräder

Insgesamt 114 Motorräder und vier Autos nahmen die Polizisten bei der Kontrolle am Sonntag näher unter die Lupe. Zur Freude des zweiradaffinen Kontrollpersonals befanden sich unter den kontrollierten Motorrädern „Exoten“, welche man nur sehr selten im Vogelsbergkreis antrifft. Darunter eine Boss Hoss mit V 8 - Chevi-Motor mit 6,2 Liter Hubraum und einem „Lebendgewicht“ von einer halben Tonne, sowie eine Honda RC 30 mit feinster Renntechnik als Basis für die Superbike-WM sowie eine Kawasaki Z 1300 aus den 70er-Jahren, deren Sechszylindermotor auch heute noch als Krönung des Motorenbaus gilt. (Lesen Sie hier: Mehr als 200 Motorräder kontrolliert - 14 Verwarnungen)

Während der Kontrollen wurden sechs Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Drei davon entfielen auf Pkw. „Bei fünf Zweirädern wurden technische Veränderungen festgestellt, die ein Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Folge hatten“, teilte die Polizei mit. Drei davon wegen lärmemissionsfördernder Manipulation. Die Fahrt durfte jedoch fortgesetzt werden. Gegen zwölf weitere Fahrzeugführer wurden Verwarnungsgelder wegen geringfügiger Mängel verhängt. (akh)

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