Das Aluminiumdach der neuen Schule erstrahlt in gleißendem Lichta.
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Das Aluminiumdach der neuen Schule erstrahlt in gleißendem Lichta.

Dach schon fertig

Neubau der Integrierten Gesamtschule Schlitzerland im Vogelsberg nimmt Gestalt an

  • Bernd Götte
    vonBernd Götte
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Der Neubau der Integrierten Gesamtschule Schlitzerland (IGS) nimmt zusehends Gestalt an. Das Dach ist schon fertig. 

Schlitz - Weithin ist das weiß leuchtende Dach am neuen Hauptgebäude der Schule zu sehen. Gedeckt worden ist es mit Aluminium-Stehfalz-Profil. Als Stehfalz-Profil werden Blechbahnen mit einer beidseitigen Aufkantung bezeichnet, die als Fassadenbekleidung oder Dachdeckung aneinandergelegt und am oberen Rand durch Verfalzung miteinander verbunden werden. Diese Art der Dachdeckung wird als Stehfalzdach oder als Stehfalzdeckung bezeichnet. Die Metallprofile wurden vorgefertigt auf dem Dach wasserfest miteinander verbunden. Bei der IGS hat sich der Bauherr, der Vogelsbergkreis, für Aluminium entschieden, was auch die leuchtende Farbe erklärt. An der Dachdeckung soll sich nach Angaben von Christian Lips von der Pressestelle des Landkreises auch nichts mehr ändern.

Eingedeckt wurden mit dem Stehfalz-Profil etwa 2400 Quadratmeter. Insgesamt haben die Dacharbeiten 600.000 Euro gekostet. Davon entfielen auf die Zimmerarbeiten inklusive Dämmung etwa 290.000 Euro und auf die Dachdecker- und Klempnerarbeiten etwa 310.000 Euro. (Lesen Sie hier: Menetatis folgt auf Cura Sana: Neue Betreiberin von Senioreneinrichtung in Freiensteinau).

Schlitz: Neubau der Integrierten Gesamtschule Schlitzerland nimmt Gestalt an - Dach schon fertig

Entschieden wurde auch über die Fassadenverkleidung. Großformatige Faserzementtafeln sollen das Antlitz des neuen Gebäudes prägen. Faserzement ist ein Verbundwerkstoff aus Zement und zugfesten Fasern.

Der Neubau der IGS Schlitzerland ist derzeit das größte Bauprojekt des Vogelsbergkreises. Ab dem Schuljahr 2022/23 soll den Schülerinnen und Schülern die neue Schule zur Verfügung stehen. Eine Besonderheit: die Schule wird in Passivhausbauweise errichtet. Dadurch sollen jährlich 214 Tonnen CO2 eingespart werden.

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