Der Wartenberger SPD-Bürgermeister Olaf Dahlmann mit Richard Stöppler, Claudia Schnell, Rainer Gröger und Patrick Krug.
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Die SPD hat Olaf Dahlmann (links) einstimmig als Kandidaten nominiert.

Lob für Amtsinhaber

Bürgermeisterwahl in Wartenberg: SPD nominiert Dahlmann einstimmig

Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung hat der SPD-Ortsverein Wartenberg einstimmig Dr. Olaf Dahlmann als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 1. November nominiert. Zudem standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften auf der Tagesordnung.

  • Olaf Dahlmann ist als SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Wartenberg nominiert worden
  • In seiner Bewerbungsrede sprach er unter anderem über die Sanierung des Rathauses und das Freibad Landenhausen
  • Die SPD hat in der Versammlung auch Mitglieder geehrt

Wartenberg - Bereits im November vergangenen Jahres hatte Bürgermeister Dahlmann angekündigt, bei der Bürgermeisterwahl 2020 erneut anzutreten. Der SPD-Ortsverein nominierte ihn auf der Jahreshauptversammlung nun offiziell für die Kandidatur. Das Votum war eindeutig: einstimmig – ohne Gegenstimmen. „Ich freue mich sehr über das klare Bekenntnis des Ortsvereins und das damit verbundene Vertrauen in meine Person und meine Politik“, erklärt Dahlmann.

In seiner zuvor rund 20-minütigen Bewerbungsrede ließ Bürgermeister Dahlmann die Jahre seiner Amtsausübung Revue passieren. Mit der abgeschlossenen Bauleitplanung und der nun bevorstehenden Erschließung des Neubaugebietes Helmsgründchen, dem beschlossenen Umbau des Bauhofes sowie den zwar langwierigen, aber schlussendlich erfolgreichen Vertragsverhandlungen zum Kläranlagenanschluss von Angersbach an Lauterbach seien zukunftsweisende und für die Gemeinde Wartenberg bedeutende Projekte auf den Weg gebracht.

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Wartenberg: SPD nominiert Bürgermeister Olaf Dahlmann für weitere Amtszeit

„Die derzeit noch laufenden Sanierungen des Rathauses und des gemeindlichen Wohngebäudes Am Mühlgraben in Landenhausen sowie die bereits erfolgte Erneuerung der Verrohrung im Freibad Landenhausen sind nur einige Beispiele für die von Dahlmann verfolgte Strategie der Modernisierung gemeindlicher Infrastruktur“ heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsvereins. Darüber hinaus sei Vieles auf den Weg gebracht und das wolle er weiterhin umsetzen, gestalten und fertigstellen.

Dahlmann sieht für eine zweite Amtszeit auch einen Schwerpunkt im Mietwohnungsbau. „Gerade im ländlichen Raum fehlt es an altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum“, so der Rathauschef. Es bestehe großer Bedarf und eine gemeindliche Verantwortung. Er halte es für falsch, hier nur auf Eigentum zu setzen. „Die Nachfrage nach Mietwohnraum in Wartenberg ist weiterhin hoch“, so der Bürgermeister.

„Wir freuen uns, dass Olaf Dahlmann für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Wartenberg kandidiert. Nur mit ihm als Bürgermeister können die von ihm initiierten Projekte fortgeführt und umgesetzt werden. Auf die Unterstützung der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins kann er sich verlassen,“ kommentiert Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzender Rainer Gröger das eindeutige Wahlergebnis.

Wartenberg: SPD-Kreisvorsitzender Patrick Krug freut sich über Kandidatur

Auch der ebenfalls anwesende SPD-Kreisvorsitzende Patrick Krug zeigte sich erfreut über die Kandidatur Dahlmanns und dessen einstimmige Nominierung. „Olaf Dahlmann hat gezeigt, dass er ein Bürgermeister ist, der anpackt, der eine klare Haltung hat und Position bezieht. Dabei macht er sich in erste Linie für die Interessen seiner Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger stark, um für Wartenberg das Beste herauszuholen. Dass alles sind gute Voraussetzungen dafür am 1. November das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler für eine erfolgreiche zweite Amtszeit zu erhalten“, gab sich Krug mit Blick auf den Wahltag optimistisch. Bis dahin werde auch die Kreis-SPD die Kandidatur von Dahlmann nach Kräften unterstützen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden Thomas Schindler und Ottmar Wahl ausgezeichnet. Besonders freute sich der Ortsverein, Claudia Schnell und Richard Stöppler für jeweils 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft ehren zu können. „Ich empfinde es als ein starkes Zeichen, wenn Menschen über eine so lange Zeit einer Partei auch in nicht immer einfachen Zeiten die Treue halten. Sie engagieren sich damit auch für die Demokratie in unserem Land“, so Rainer Gröger. (mlo)

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