Das Männerballett von Allmenrod zeigte viel Haut bei ihrem Tanz. / Foto: eku

„Willofs Helau“: Gelungenes närrisches Treiben

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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WILLOFS - Wieder einmal hieß es „Willofs Helau“ und die Veranstalter hatten ein schönes Programm an drei Tagen für die Gäste zusammengestellt. Wenn auch das Programm sich über die Jahre verändert hat und der Schwerpunkt der närrischen Unterhaltung mittlerweile im Bereich von Tanz- und Gardegruppen liegt, hatten die Willofser und die Gastgruppen viele tolle Tänze und Darbietungen vorbereitet.

Von unserem Mitarbeiter Edgar Kutzner

Durch das Programm führte Thomas Lorenz als Vorsitzender des Sportvereins Willofs zusammen mit Anne Lang von der Willofser Garde. Die Show begann mit den Kleinsten aus Willofs, die „Mini-Draculas“, die schaurig und lustig einen Tanz zeigten, der die Zuschauer zu Draculas Schloss, in Transsilvanien entführte. Teilnehmer dieser Gruppe, die von Anja Gottwald und Sabrina Kutzner trainiert wurden, waren Lucy Gottwald, Hannah Kiehm, Jonathan und Konstantin Kreuder, Mia und Ole Heutzenröder, Theo Rehberger ,Lena Marx und der leider erkrankte Bastian Friedrich.

Eine etwas andere Art der Unterhaltung zeigten die „Drei kleinen Sechs“, sie hatten eine Unterhaltungsshow vorbereitet mit einem Trick der große Menschen ganz klein erscheinen ließ. Zu Liedern wie Gangnam Style, Kung Fu Fighting, Co-Co Jambo, Ententanz, Maccarena, We will Rock You, unter anderem präsentierten sie eine Performance die Künstler wie Dieter Bohlen oder HP Baxxter zum Staunen bringen würde. Diese Gruppe wurde einstudiert von Sabrina Kutzner und Mitwirkende waren Katharina Beuel, Jule Wink, Ronja Lorenz, Josephine Röhmeier, Sophia Dietz sowie Sabrina Kutzner.

Abwechslungsreicher Showtanz

Ein Feuerwerk in rot entfachte die TVK-Garde aus Schlitz, mit einem sportlichen, unterhaltsamen Gardetanz. Die jungen Tänzerinnen aus Schlitz begeisterten die Willofser Narhalla und hatten trotz flotter sportlicher Darbietung, immer ein „Lächeln“ auf den Lippen. In der TVK-Garde tanzten Celina Läbisch, Mara Weber, Kea Schuh, Elisabeth Krömmelbein, Milena Stock, Vanessa Vogel, Sophia Marx, Luisa Schmier, Anna Lena Förster, Lina Heimroth sowie Hannah Novy. Andreas „Öschli“ Leinweber und seine Frau Nicole hatten diese tolle Garde trainiert. Ein Gefühl von Rocky Balboa kam auf, als die „Moonlight Angels“ aus Willofs mit „Hells Bells“ in den Willofser Boxring einzogen und in Boxerkluft in Black and White mit Musik der 80er und 90 er Jahre einen fetzigen, abwechslungsreichen Showtanz zeigten. Mit einigen Showacts gespickt wirbelte die Gruppe über die Willofser Bühne. Hier wirkten mit: Theresa Hildenbrand, Sarah Arndt, Gina Gottwald, Verena Dallmann, Alexandra Jevtic, Christina und Linda Obenhack sowie Anna Beuel. Ohne eine Zugabe zu dem Song „Hey Mr. Policeman“ von Eva Simons, kam auch diese Gruppe nicht von der Bühne.

Als weitere Gastgruppe waren die Narren des Allmenröder Carneval Vereins (ACV) angereist. Sie hatten auch ihre Tanzgarde mitgebracht die mit einem quirligen Gardetanz das „Willofser Volk“ zum Klatschen brachte. Auch hier waren viele weibliche junge Beine unterwegs, die sportlich in die Lüfte geworfen wurden und eine schön einstudierte Show zeigten. Als weiteres Schmankerl hatte Allmenrod seine Männertanzgruppe mitgebracht, die zeigten, dass auch das männliche Geschlecht gar keine schlechten Tänzer hat. Abwechslungsreich und fetzig wirbelten die etwas kräftigeren Waden über den Tanzboden und auch sie wurden nicht ohne Zugabe entlassen.

Die „Queckstreetboys“

Wenn der Karnevalsverein Ützhausen „KVÜ“ als Gast bei einer Veranstaltung auftritt, erübrigen sich eigentlich die Worte für diesen tollen Faschingsverein im Schlitzerland. Mit den schönsten Beinen aus Ützhausen, sowie dem Gesamtgefolge marschierte der Verein ins geschmückte Willofser DGH ein. Erneut zeigte die Ützhäuser Garde, dass sie wirklich schöne Beine hat, die auch die Willofser Bühne zum Beben brachte. Trotz eines für diese Saison knappen Zeitplanes, finden die Ützhäuser jedes Jahr den Weg nach Willofs und sind immer wieder ein Highlight des Abends.

Auch in diesem Jahr kam der „oarme Kunne“ alias Tobias Pussel in die Willofser Bütt. Er berichtete wieder von den vergangenen schweren Zeiten mit seiner ihm anvertrauten Ehefrau. Wieder einmal hatte sie ihm sein Eheleben nicht leicht gemacht und er schüttete vor den Willofser Narren sein Herz aus. In Schlitzerländer Mundart, gespickt mit zeitweisen deutschen Untertiteln und etwas Hochdeutsch, welches er an seinem Arbeitsplatz erlernt hatte, trieb er teilweise die Tränen vor Lachen, in die Augen der Zuhörer. Immer wieder originell und nicht kopierbar, ist er ein Garant für witzige Unterhaltung in Willofs.

Die schönsten Waden aus dem Schlitzerland, kamen anschließend mit den „Queckstreetboys“ auf die Bühne. Eine weitere Männershowtanzgruppe, die mit ihren Raumfahreranzügen von einem anderen galaktischen Stern kam. Eine klasse Bühnenshow gespickt mit sportlichen Aspekten und schönen Tanzelementen. Folgende Raumfahrer kamen zum Einsatz: Marco Liedtke, Thorsten Quanz, Wolfram Schul, Thorsten Sippel, Thomas Pflanz, Marco Manß und Alexander Malcomess.

Auftritt in „Blau-Weiß“

Den Abschluss und das krönende Highlight des Abends bildete die Willofser Garde, die extra für den Vorsitzenden in den Vereinsfarben des Sportvereins „Blau-Weiß“ auftraten. Mit einem tollen Einmarsch wirbelten die 16 Beine auf die Bühne und boten vielseitige, teils professionelle Tanzelemente. Unter „Standing Ovations“ fiel es den jungen Damen leicht ihr Willofser Narrenvolk auf den Höhepunkt des Abends einzustellen und ihre freudige Art spritzte regelrecht auf die Narren nieder. In der Willofser Garde tanzten Sara und Lena Obenhack, Sabrina Kutzner, Anne und Nina Lang, Jennifer Gottwald, Angelina Wagner, und Laura Gottwald.

Nach einer fetzigen Zugabe und dem Ausmarsch der Garde, klang der offizielle Teil des Willofser Lumpenball aus und mit närrischer Tanzmusik verbrachte die Schar noch viele lustige Stunden miteinander.

Die Technik an diesen Veranstaltungstagen hatten Oliver Schäfer und Matthias Gerbig übernommen, wobei Oliver Schäfer neben der Livemusik ein tolles Musikprogramm zusammengestellt hatte. Der Auf/Abbau der Musik-/Lichtanlage, war von Martin Marx in Vertretung seines leider erkrankten Bruders Frank Marx durchgeführt worden. Abschließend von allen Willofser Narren ein herzliches Dankeschön an „Alle“ die ihren Einsatz zum Gelingen der Veranstaltungen erbracht hatten.

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