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Zweite Linedance-Night lockt begeistertes Publikum

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Herbstein - Während andere Musikgruppen über eine Stunde brauchen, um die Tanzfläche zu füllen, benötigte die Gruppe "Cool Country" bei ihrem jetzigen zweiten Auftritt im Herbsteiner Haus des Gastes nur die ersten Töne des Liedes "Every little Thing" von Carlene Carter.

Schon hier zeigte sich, dass es kein üblicher Tanzabend war, sondern etwas Besonderes. Dies bewies auch das Outfit bei einem Großteil der rund 220 Besucher, die mit Cowboyhüten, Jeans oder auffälligen Gürteln ihre Begeisterung für die Country-Musikszene zeigten. Die Band besitzt innerhalb der Line-Dancer-Gemeinde einen ausgezeichneten Ruf und wenn es den ganzen Abend über "Country-Musik" live gibt, da hält es keinen Line-Dancer lange auf seinem Platz. Ein echter Line-Dancer nutze fast jede Gelegenheit, sich intensiv diesem Hobby zu widmen. Je nach Tanz seien es zwischen 32 und 128 Schrittfolgen, die man beherrschen sollte, berichtete eine Line-Tänzerin aus dem nordhessischen Raum. Was an sich einfach aussehe, erfordere doch eine hohe Konzentration, Übung sei also unbedingt nötig. Gekommen waren deshalb zahlreiche Line-Dance-Tanzgruppen aus ganz Hessen, sogar aus dem bayrischen und thüringischem Raum statteten Gruppen ihren Tanzbesuch in der "Stadt auf dem Berge" ab, auch sie wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen wollten. Natürlich gehörten auch die gastgebenden "Vulkan-Line-Dancerinnen" mit zu tanzbegeisterten Besuchern. Die Zugehörigkeit ließ sich unschwer erkennen, denn Schriftzüge oder Namen wie "Flying Boots", "Burning Boots", "Vulkan-Line-Dancer", "Wild Bill" oder "Thunderboots" waren deutlich auszumachen oder wurden auf Nachfrage genannt. Rund 200 Vorbestellungen und Tischreservierungen habe es gegeben, so Gudrun Schmidt von der ausrichtenden Kurverwaltung, die zusammen mit ihrer Kollegin Nicole Heuser die zahlreichen Gäste willkommen hieß. Bei ihrer Begrüßung brachte Gudrun Schmidt ihre Freude hinsichtlich der vielen auswärtigen Gäste zum Ausdruck und lud zu einem Urlaub im Heilbad Herbstein mit seiner Vulkantherme ein. Dank galt Margarete Ruhl und Marion Horstmeyer mit einem Präsent für deren vorbereitende Unterstützungsarbeiten. Auch wer nicht zu den Line-Dance-Fans gehörte und auch kein unbedingter Fan der Country-Musik ist, hatte seine Freude an dem Programm und den Darbietungen, denn aus der Country-Ecke stammen bekannte Hits wie "Jambalaya" von Carpenters, "Chattahoochee" von Alan Jackson oder auch Eigenkompositionen wie "Brave Soul" und "Three nights". Insgesamt 65 Country-Hits hatte die Band auf ihre Setliste, die an diesem Abend von der Band "Cool Country", bestehend aus Elmar Hainer und seiner Tochter Jara so wie Günther Fuchs, gespielt wurden, ließen kaum einen Wunsch offen und das begeisterte Publikum zeigte sich von dem fünfstündigen Auftritt total begeistert. Musik der bekanntesten Interpreten wie Johnny Cash, Gretchen Wilson, Keith Urban, Toby Keith, Brad Paisley oder auch Miranda Lambert begeisterten immer wieder die bestens tanzend aufgelegten Besucher, nicht zuletzt auch, weil Günther Fuchs das in Deutschland recht seltene Instrument beherrscht: die "Nashville Pedal Steel Guitar" ,auf der sich der typische Country-Sound erzeugen lässt. Daneben wurden musikalisch natürlich auch Gitarre, Mandoline, Dobra zusammen mit dem dreistimmigen Gesang mit eingesetzt. Für alle, die gekommen waren, war es ein unvergesslicher Abend mit musikalischen und tänzerischen Höhepunkten und die 2. Country-Linedancer-Night verdient sicherlich eine erneute Wiederholung. / gst

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